Argumente


Argumente Tourismus / Radweg
– es ist eine „Tagesaktion“, d.h. die Besucher fahren hin, schauen, laufen (mehr oder weniger) fahren wieder heim. Es dient nicht der Wertschöpfung hier
– es gibt ca. 3 km Richtung Kempten die Brücke in der Au. Die Entfernung Legau – Bad Grönenbach ist über die Brücke in der Au und der neuen Brücke gleich lang aber ungefährlicher zu fahren
– die Entfernung Illerbeuren – neue Brücke und wieder zurück ist ca 16 km, die Entfernung Illerbeuren Brücke Au und weider zurück ist ca 21 km – das dürfte für Radfahrer zu machen sein
– die Zugänglichkeit Pommersau muss nicht verbessert werden: sie ist zugänglich – von beiden Seiten

Argumente Naturschutz
– es ist mittem im FFH-Gebiet /besonders schützenwertes Gebiet. Das reicht von  Dietmannsried bis nach Wagsberg und umfasst durchgehend links und rechts der Iller einen unterschiedlich breiten Streifen
– es haben dort der Eisvogel und der Uhu ihr Brutgebiet und es nicht mehr viele Plätze
– die wenigen wunderschönen und zugänglichen Gebiete müssen erhalten, besonders geschützt und noch ausgebaut werden. Für sanften Tourismus sind diese Gebiete unerlässlich

Argumente „Naturpädagogik“
– Natürpadagogik braucht nichts ausser Natur. Die Mittel zur Naturpädagogik sind: lauschen, fühlen, schmecken, schauen, riechen, gehen. Dazu braucht es auf keinen Fall die Brücke und auch alle anderen Events sind hinderliche (siehe eigenen Artikel „Naturpädagogik“ bei Brücke / Naturpädagogik)

Argumente Verkehr
– der Autoverkehr auf beiden Seiten wird auf jeden Fall zunehmen. Es kann leicht sein, dass die Situation der Märzenbecher – Zeit auf das ganze Jahr ausgedehnt wird, d.h. am Wochenende 30 Autos und mehr.
– die direkte Straße zur Pommersau ist für Radfahrer bisher gesperrt und auch sehr gefährlich. Wenn sich Traktoren und Radfahrer begegnen kann es durchaus zu gefährlichen Situationen kommen wegen der Steilheit (Traktoren können schwer halten bzw. wieder anfahren) und der enge der Straße.

2 Antworten zu Argumente

  1. Jack Black, Memmingen schreibt:

    Ich kann der Verkehrsproblematik nur zustimmen. Am 9. März 2014 war ich mit dem Fahrrad in Oberbinnwang. Außer meinen Rad standen am Ortsrand nur zwei weitere Fahrräder, aber dutzende Autos, die den Ort zugepart haben. Wenn es den Leuten jetzt schon zu mühsam ist mit dem Rad nach Oberbinnwang zu fahren, wird sich auch durch eine Brücke nichts ändern.

  2. Stuiber Josef, Kardorf schreibt:

    Weitere Anregungen zu Argumente Verkehr:
    Der Straßenabschnitt Unterbinnwang – Illerbeuren wird stark von einem LKW-Verkehr wegen der Kiesgrube in Unterbinnwang befahren. Aus diesem Grunde wurde auch die Ortsdurchfahrt in Wagsberg auf 30 km begrenzt. Wer schon öfters als Radfahrer auf der Straße von einem großen LKW überholt wurde, kann dies anschaulich beschreiben.

    —–
    Der Rettungsweg für einen Sanka bis zur Brücke, sowohl ost- als auch westwärts ist äußerst
    lang und kritisch. Ein Unfall am Beobachtungsturm ist ein großes Problem für die Rettungskräfte.

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