Konzept „Sanfter Tourismus im Illerwinkel“


Konzept “sanfter Tourismus” im Illerwinkel

Erste Überlegungen
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinen Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.“ Rainer Maria Rilk

erstellt von Rupert Reisinger

für “Natur statt Deponie e.V. – Erhalt von Natur Landschaft und Lebensqualität”

Der Illerwinkel hat wie kaum eine andere Ecke des Landkreises beste Voraussetzungen für einen sanften Tourismus

Was bedeutet sanfter Tourismus?

Sanfter Tourismus (auch: „nachhaltiger“ Tourismus) ist eine Form des Reisens, die drei wesentliche Anliegen verfolgt:

  • so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden

  • die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich zu erleben,

  • sich der Kultur des bereisten Landes möglichst anzupassen.

  • Der Sanfte Tourismus gehört zum Konzept einer starken Nachhaltigkeit, verbunden mit der Forderung, die verbleibenden Bestände an Naturkapitalzu erhalten und darüber hinaus in diese zu investieren. Investieren bedeutet einen vorsichtigen Zugang zu diesen Plätzen zu schaffen in der Regel ohne Eingriff in die vorhanden Natur.“ (Wikipedia)

Das Grundfortbewegungsmittel des sanften Tourismus ist das Wandern, das Radfahren und die Fortbewegung mit Booten und Tieren.

Der sanfte Tourismus macht es sich zum Ziel, die Eigenart des bereisten Gebiets unverfälscht und „mit allen Sinnen“ erlebbar zu machen. Mit dieser Eigenart sind sowohl natürliche als auch kulturelle Charakteristika gemeint. Dabei soll das Leben der ansässigen Bevölkerung möglichst wenig beeinträchtigt werden, wodurch auch der Besucher einen möglichst unverfälschten Eindruck von der bereisten Kulturzone erhält.“ (Wikipedia)

Natur- und Umweltpädagogik ist beim „sanfter Tourismus“ ein ganz wesentlicher Bestandteil. Anhand praktischer Erfahrung sollen Wissen über die Natur und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden.

 Unter dem Titel “Natur – Kultur – Genuss” haben wir bereits bei Leader Plus Überlegungen vorgestellt. Uns wurde damals beschieden, dass dies so als Gesamtpaket nicht förderwürdig ist bzw. dass es dazu konkrete Massnahmen braucht.

Mit diesem Überlegungen soll ein Gesamtkonzept vorgestellt werden und es soll ein Bündel an Maßnahmen entstehen, die umsetzbar und daher förderfähig sind.

Einbeziehung der Bürger von Anfang an

Das Tourismuskonzept muss in erster Linie in Diskussion mit den Bürgern im Illerwinkel erarbeitet werden.

  • Es müssen Wege der Wertschöpfung gefunden werden von denen auch die Bürger profitieren.

  • Es muss ein langsamer Prozess sein mit vielen kleinen Schritten

  • als erstes müssen die vorhandenen Attraktionen erfasst und vernetzt werden

  • In diesem Prozess müssen Bürger gewonnen werden mitzumachen, weil sie einen Gewinn für sich und die Gemeinde sehen.

Gemeinsam sind wir stark

 Das alles ist nur in einer gemeinsamen Anstrengung von vielen erreichbar.

 Wenn die Gemeinden und das Landratsamt Unterstützung geben.

  • Wenn es eine Zusammenarbeit von Gemeinden, Privatfirmen und anderen Einrichtungen gibt.

  • Es müsste eine gemeinsame Vermarktungsstrategie geben, auch gemeinsame Angebote.

 Der Einzelne ist oft überfordert!

Dreh- und Angelpunkt

Zwei Punkte sind besonders wichtig:

  • das Bauernhofmuseum

  • und eine “Wasserwelt” bei Maria Steinbach

    Denn hier könnten unserer Meinung nach tatsächlich viele Attraktionen entstehen, die alle zu Fuß von Illerbeuren aus über die alte Eisenbahnbrücke zu erreichen sind. Hier ist vieles vorstellbar bis hin zu Badestrand mit kleiner Bewirtung, Bootsfahrten… (in Remineszenz an das Strandbad in Illerbeuren).

Im Museum gibt es eine bundesweit beachtete Ausstellung zur Iller. Teile davon könnten auf den Weg nach Maria Steinbach und in Maria Steinbach an der Iller gezeigt werden.

 Was gibt es bereits im Illerwinkel

 Unserer Meinung nach kann der Illerwinkel in drei Bereichen besondere Attraktionen bieten, die alle schon vorhanden sind und nur noch gut vernetzt bzw. ausgebaut werden müssen.

Natur – Kultur – Genuss

 Natur

Die Iller mit ihren Naturschönheiten bildet das Rückgrat des „Naturerlebens“. Dazu müssen alle schönen und zugänglichen Bereiche an der Iller für “sanften Tourismus” bewahrt und geschützt werden.

Das ausgewiesene und zusammenhängende FFH Gebiet von Altusried bis Wagsberg muss besonders geschützt werden. Es muss darauf geachtet werden, die Pflanzenvielfalt und Tiervielfalt zu schützen und zu erhalten. Alle Flächen im FFH Gebiet sollten naturnah bewirtschaftet werden. Es muss genau überlegt werde, wie die Wanderwege angelegt werden, damit Pflanzen und Tiere nicht übermässig gestört werden.

 In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Unterallgäu e.V. soll ein Biotopverbundsystemen an der Iller entstehen bzw. Ausgebaut werden. Hierfür stollen ökologisch wertvolle Flächen erfasst werden, bzw. einbezogen werden.

Die Natur ist unser Kapital. Dabei ergibt sich immer ein Wiederspruch zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Nutzung. Oft wird der Naturschutz (auch in Schutzgebieten) gegenüber wirtschaftlichen Nutzen aufgegeben. Allen Maßnahmen in der Pommersau liegt kein wirtschaftlicher Nutzen zugrunde, sie sollen der Erholung dienen. Unserer Meinung nach dient ursprüngliche Natur der Erholung am besten.

  • Es gibt bereits die Vogelbeobachtungsstation in Lautrach,

  • es gibt die neuen Fischtreppen in Maria Steinbach und Legau,

  • es gibt Illerauen, die zu Fuß zu erreichen sind

  • .

 In diesem Bereich muss noch viel überlegt und ausgearbeitet werden

  • genaue Untersuchung der Iller, wo und wie zugänglich, Mischung aus Fahrrad und zu Fuß gehen,

  • andere Bäche und Gewässer im Illerwinkel

  • andere schöne Naturpunkte im Illerwinkel

  • .

Kultur

Auf diesem Gebiet hat der Illerwinkel besonders viel zu bieten

 Es gibt zwei Schlösser (Kronburg und Lautrach)

  • ein Kloster (Maria Steinbach)

  • einige bedeutende Kirchen (Maria Schnee, Klosterkirche Maria Steinbach)

  • schöne Dorfkirchen

  • das Bauernhofmuseum in Illerbeuren

Es gibt ein umfangreiches Kulturprogramm

  • im Schloss Kronburg,

  • in der Brauereigaststätte Schweighardt,

  • im Bauernhofmuseum,

  • in Schloss Lautrach,

  • bei Rapunzel (Aufzählung sicher nicht vollständig)

Kultur ist ein wichtiger Pfeiler, um Besucher zum Übernachten im Illerwinkel anzuregen.

Genuss

 Auch hier hat der Illerwinkel einiges zu bieten:

 Es gibt eine kleine Privatbrauerei,

  • es gibt Rapunzel mit Führungen,

  • es gibt Biobauernhöfe mit Hofläden

  • es gibt die Museumsgaststätte mit Allgäuer Spezialitäten

  • es gibt die Bauernmetzgerei,

  • Regens-Wagner in Lautrach

Rapunzel als Pionier der Naturkostbewegung könnte hier eine tragende Rolle spielen, vor allem weil es dort auch kulturelle Veranstaltungen gibt

 VerknüpfungWenn diese drei Bereiche gut verknüpft und gemeinsam vermarktet werden, kann der Illerwinkel derart viele Attraktionen bieten, dass Besucher kommen und bleiben.

Denn: Ziel müsste es sein, die Besucher (z.B. im Museum) und die Radler (z.B. Illerradweg) zum Übernachten anzuregen.

 Was braucht es und was ist vorstellbar (Ideensammlung):

Übernachtungsmöglichkeiten für Radler

  • Übernachtungsmöglichkeiten für Familien

  • einen Fahrradverleih am Museum

 ausgeschilderte Themenwanderwege mit Informationen

  • Umweltbildung (optimal im Museum mit z.B. Wanderung nach Maria Steinbach und zur Vogelbeobachtung)

  • Vogelbeobachtung in den frühen Morgenstunden (wird bereits im Museum vom Vogelschutzbund angeboten)

  • Wasserwelt” an der Iller in Maria Steinbach (Baden, Tretbecken)

  • Fähre in Wagsberg (überlegen mit Fischer Sepp, wie es weitergehen könnte)

  • alternative Fortbewegung (Esel, Kutschen…)

  • Sinneswanderwege, z.B barfuss, Augen verbunden

  • Familienangebote (evt. mit Museum)

  • Angebot Anreise mit dem Zug (Abholservice am Bahnhof, am Flughafen)

  • eventuell Autoverleih (Autowerkstätte)

  • Verknüfung von Rad fahren und wandern (Rad abstellen und zu Fuß weiter)

  • Angebot von geführten Wanderungen und Radtouren (Ausgangspunkt Museum)

  • spezielle Routen z.B. Für Mountain-Biker

  • Wiederinbetriebnahme der Badestelle in Kardorf

 (dies hier ist sicher nicht vollständig, aber als Diskussionsgrundlage ausreichend)

 Dies würde mehr Besucher in den Illerwinkel bringen, die Besucher zum Bleiben veranlassen und damit Wertschöpfung in der Region entstehen lassen.

Naturpädagogik

Naturpädagogik spielt beim “sanften Tourismus” eine große Rolle, Die intensive Begegnung mit der Natur ist für Kinder und Jugendliche (aber auch für Erwachsene) eine persönliche Bereicherung und für ihre gesamte Entwicklung von großem Wert. Naturpädagogik will die Liebe zur Natur, die Achtung vor der Schöpfung, die Freude an der Mitwelt wecken. Über alle Sinne will sie den Zugang schaffen, Zusammenhänge erfahr- und verstehbar machen.

Die Mittel dazu sind: lauschen, fühlen, schmecken, schauen, riechen, gehen.

In meinem Sozialpädagogischem Studium war „Naturpädagogik mit Jugendlichen” ein Studienschwerpunkt. Danach konnte ich bei der Naturfreunde-Jugend in München das Gelernte in die Praxis umsetzten. Wir lernten, dass es zur Naturerfahrung nur „Natur“ braucht. Und das haben wir in der Praxis auch so umgesetzt. Bei einer Recherche im Internet zu „Naturpädagogik“ konnten wir bei vielen Anbietern und Ausbildungsstätten nichts anderes finden.

Deshalb verwundert es sehr, das die Waldjugend Legau das Projekt „Erlebnissteg“ unter naturpädagogischen Aspekten sinnvoll findet. Eins ist ganz sicher: die Brücke braucht es zur Naturerfahrung nicht! Auch die weiteren Events sind für die Naturpädagogik nicht nötig.

Naturpädagogik braucht zu allererst Ruhe. Dies in unserer lauten Welt mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen ist eine große Herausforderung. Erst mit Ruhe (leise sein) sind „lauschen“, „fühlen“, „schmecken“, „schauen“, „riechen“, „bewusst gehen“ möglich. Alles andere lenkt ab.

Hier einige konkrete Beispiele für Naturpädagogik:

  • Wasser (Iller): in Ruhe am Wasser sitzen und beobachten, welche Tiere im Wasser, auf dem Wasser und neben dem Wasser leben, die Tiere anfassen…

  • Quer-Waldein: abseits vom Weg bewußt gehen und beobachten, geheimnisvolles, wunderbares…

  • Nachterleben: in der Dämmerung und in der Nacht draussen sein, hören, tasten, riechen. Welche Tiere sind unterwegs. Den Himmel beobachten…

  • Wildpflanzen sammeln und Kochen am Lagerfeuer

  • Blühende Landschaft: Leben mit Insekten, Bienen…

  • In der Unterkundt: Heuherberge oder bei einem Bauern im Heu schlafen

  • Anlegen von Gärten, Wiesen, Wassertümpeln, Obstbäume pflanzen

  • Biobauernhof besuchen, Baumklettern….

Das Bauernhofmuseum bietet jetzt schon für Schulklassen viele pädagogische Maßnahmen an. In Zusammenarbeit mit der Waldjugend Legau könnte hier ein ganz wichtiger Bereich weiterentwickelt werden. Dazu könne überlegt werden, an der Fischtreppe Maria Steinbach “technische” Beobachtung vorzusehen.

Es gibt noch mehr Argumente für den Illerwinkel:

gut erreichbar mit dem Memminger Autobahnkreuz

  • erreichbar mit dem Zug und dem Flugzeug (Abholservice)

  • ruhiger Urlaub in der Voralpen – Region

  • aber trotzdem sind viele Attraktionen im Umkreis von einer Stunde zu erreichen: Reichstädte (Biberach, Ravensburg, Leutklirch, Isny, Memmingen, Kempten), die Königsschlösser, die Alpen, der Bodensee, Ulm….

  • viele dieser Ziele sind mit dem Zug zu erreichen

Was ist sonst noch zu bedenken

 alle Wiesen und alle Wälder an der Iller (auch an der Märzenbecherwiese) naturnah zu bewirtschaften

  • Diskussion mit den Landwirten und Waldbauern

  • Auffinden von Fördermöglichkeiten zur Unterstützung der Landwirte

 Wer ist alles einzubeziehen (neben den Bürgern)

  • die Naturschutzverbände

  • die Jäger und Waldbesitzer,

  • die Fischer,

  • die Landwirte,

  • Obst- und Gartenbauvereine….

  • Imker

 Wie kann vorgegangen werden:

Erfassen aller bereits vorhandenen Wanderwege und Radfahrwege

  • Erfassen aller vorhanden Attraktivitäten (Naturschönheiten)

  • Erfassen aller baulichen Schönheiten

  • Erfassen aller kulturellen Einrichtungen

  • Erfassen aller sonstigen relevanten Punkte (Fähre…

  • Überlegen wie das bereits vorhandene vernetzt und angeboten werden könnte

  • Erste Überlegungen für weitere Maßnahmen.

 Erste konkrete Überlegungen für Rad- und Wanderstrecken

 Hier zur Anregung und zur weiteren Diskussion einige Beispiele

 Wanderungen

  • Wanderung Maria Steinbach – Fähre – zurück nach Illerbeuren: Über die Eisenbahnbrücke nach Maria Steinbach, Kloster, Kirche, an die Iller, mit der Fähre nach Wagsberg und zurück nach Illerbeuren

  • Wanderung zur Vogelbeobachtungsstation und zurück

  • Wanderung über Wagsberg bei Unterbinnwang an die Iller (Themenwanderweg Eiszeit) und wieder zurückgeführt

  • Wanderung zur Märzenbecherwiese von Illerbeuren über Unterbinnwang (Teile unserer Wanderung „Einstein“ möglich) Ruheraum Märzenbecherwiese, zurück über Kronburg (Einkehr beim Schweighardt) nach Illerbeuren

  • Bad Grönenbach – Hohenrain – Unterbinnwang – Wagsberg-Illerbeuren,

  • Kronburg-Woringen (geologische Orgeln), Kellerberg Woringen, Aussichtsturm Schättele etc.

  • Illerbeuren-Kardorf-Ferthofen u. auf der anderen Seite wieder zurück.

  • Der Jakobsweg führt auch über Kronburg-Hohenrain-Bad Grönenbach-Herbisried

  • Unser Verein hat eine Wanderung angeboten unter dem Titel: „Vom Paradies über Kleinafrika in die Eiszeit … und was hat Einstein damit zu tun?“ Da gingen wir über die Lehmgrube Hackenbach (Infos zu Lehmvorkommen, Ziegeleien..) über die Kalksandsteinwasserfällchen in Unterbinnwang an die Iller (Kleinafrika – da wo Einstein, als er öfters in Lautrach im Schloss war mit dem Boot übersetzte) danach in die Kiesgruben (Eiszeit) und dann in die Märzenbecherwiese (Oberbinnwang, Naturschönheit)

  • ….

 Radfahren

Westlich der Iller: Radwanderung von Illerbeuren über Lautrach Nebenstrecke nach Legau (Rapunzel Museum. Essen) nach Maria Schnee, Umweltstation, an die Iller zurück über Geflügelhof Wenger (Hofladen) und Maria Steinbach (Illerradweg) nach Illerbeuren

 Östlich der Iller: Radwanderung über Wagsberg, Unterbinnwang (in Unterbinnwang an die Iller, weiter über Oberbinnwang Straße nach Bad Grönenbach, von dort über Rechberghaus und Märzenbecherwiese über Oberbinnwang, Unterbinnwang und Kronburg (Einkehr beim Schweighardt) nach Illerbeuren

Rundwanderweg: Illerbeuren über Maria Steinbach – Holfladen Wenger – Fischtreppe Legau – nach Legau (Rapunzel Museum, Einkehr) – Umweltstation – über Brücke Au – nach Bad Grönenbach – über Oberbinnwand (Märzenbecherwiese) – Unterbinnwang – nach Kronburg (Einkehr Schweighardt) – nach Illerbeuren 

 Anhang – Die neue Brücke – Argumente

Sie erfüllt mit den damit verbunden “Beigaben” die vorne bei der Definition “sanfter Tourismus” angesprochenen Punkte in keinster Weise.

es wird viel zu sehr und in ungebotener Weise in die Natur eingegriffen

  • Natur wird nicht mehr im urspünglichem Zustand erlebt sondern in eigenen “technischen” Präsentationen

  • es werden Besucher nicht wegen der “Naturschönheiten” angezogen, sondern wegen der technischen Attraktionen

  • die Brücke mit Turm regt Kinder und Jugendliche geradezu an, lärmend über die Brücke zu rennen

  • es werden vermutlich viele Tagesbesucher kommen, die kurz dort verweilen, die Events besichtigen und dann wieder wegfahren

  • für alle die wandern, radfahren und die Natur erleben wollen, braucht es die Brücke und alle sonstigen Attraktionen nicht.

  • Für den Illerradweg braucht es die Brücke nicht, es gibt bereits Querungen von der Ostroute auf die Westroute

  • Es ein besonders heftiger Eingriff in die Natur, der mit Renaturierung und Umweltpädagogik begründet wird.

  • Die Märzenbecherwiese ist eine der schönsten Naturattraktionen, die einfach erhalten und geschützt werden müssen

  • hier leben und brüten seltene Vögel (Eisvogel/Uhu), deren Rückzugsgebiete immer weniger werden und deshalb zu schützen sind

  • die Brücke und alle dort geplanten Aktionen sind wieder ein singuläres Projekt ohne Einbindung in ein Konzept und auch nahezu ohne Einbindung in die weitere Umgebung

  • Wir halten Naturpädagogik als einen ganz wesentlichen Teil der Erziehung von Kindern und auch Erwachsenen. Dazu braucht es aber nichts als Natur, vor allem keine Brücke (siehe eigene Seite weiter unten)

Der Illerwinkel ist zu weit entfernt von den Bergen und er kann sicher nicht mithalten mit dem “Hochrüsten” der Tourismuszentren. Das ist aber auch nicht nötig. Wir punkten mit naturbelassener Natur, schönen Ruheplätzen, und einem gelungenem Paket an Natur, Kultur und Genuss.

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