Protokoll Sonntagstreff 06.03.11


Anwesend: Berti Huber, W.M. Huter, Elfriede und Wilfried Schneider, Ulrike Wein, Daniel Beyer, Agnes und Franz Keilhofer, Christian Beyer, Hannes Mayer, Monika König, Joachim Griss, Rupert Reisinger

1. Aktuelles zum Verfahren
1.1. Unser Antrag im Rahmen der Beiladung am Verfahren mit Rechtsanwalt teilnehmen zu können, wurde auch nach einem Einspruch unseres Rechtsanwaltes endgültig abgelehnt
So haben wir im Moment keine Möglichkeit, an die Unterlagen zu kommen.

2. Begründung der Firma Soladis
Es wäre wichtig, dass wir die Begründung bekommen, bzw. dass wir sie lesen können, um genauer darauf reagieren zu können. Nachfrage bei Herrn Baumann, ob wir die Begründung der Klage einsehen können, Nachfrage bei Bürgermeister Prinz, die Begründung anzufordern (die Gemeinde hat bisher nur die Antwort des Landratsamtes auf die Begründung)

Die Begründung der Klage der Firma Soladis scheint im wesentlichen auf zwei Punkten zu basieren:
1.1. der Steilhang ist ist eine Gefährdung für die Bürger und muss deshalb gesichert werden (durch Verfüllen!!).
Darauf sollten wir reagieren und uns bereits im Vorfeld Gedanken machen.
2.2. Die Abböschung des Hangs  (das heißt den Hang sicher zu machen), ist technisch zu aufwendig und daher unverhältnismäßig.
Auch hier sollten wir im Vorfeld reagieren.
Christof Zahlaka hat bereits diverse Punkte dazu aufgeschrieben.
Anmerkung Christof Zahalka
hier ein paar zusätzliche Hinweise warum die Begründung logisch denkend zusammenfallen muss:
1. Jahrelang hat man mit Raupen von oben den Lehm runter geschoben. Das war ungefährlich. Also kann man den Hang auch heute abböschen, indem man das nötige Material mit Raupen runter schiebt.
2. Es gibt für Böschungsarbeiten Langarmbagger, die unten stehend Lehm herunter kratzen können. Diese Bagger werden bei Abbrüchen eingesetzt, was viel gefährlicher ist, da es sich dort um reines Steinmaterial handelt. Manche Gebäude die man damit abbricht sind weit höher als der Hang.
3. Zur Not kann man den Hang mit Miniladungen runter sprengen.
4. Eine eventuelle Verfüllung muss nicht mit belastetem Material gemacht werden.
5. Wird der Hang in ein Schutzgebiet verwandelt, dann wird er sich mit den Jahren von selbst durch Erosion in eine stabile Lage bringen. Man sperrt dann ja evtl sowieso Teile.

Wenn eine Abböschung von oben oder unten gefährlich ist, wie wollen die dann das Verfüllmaterial da rein bringen? Das ist dann genauso gefährlich…..

3. Treffen mit Bürgermeister Prinz, Anträge an die Gemeinde
Biotope, Flächenutzungsplan, Beschlüsse Kiesabbau
Wir haben einen Brief an Bürgermeister Prinz geschrieben (siehe auf Internetseite als Artikel)
– Wir wollen die Beschlüsse der Gemeinde Kronburg zum Kiesabbau einsehen: sucht Herr Prinz raus
– Flächennutzungsplan einsehen: kann im Frühjahr eingesehen werden.
– Wir wollen die Biotop – Karten der Gemeinde einsehen – geht auch klar, macht Christof Zahalka mit uns

2. Unsere nächsten Vereinsaktivitäten:
2.1 unsere Mitgliederversammlung machen wir Donnerstag den 21.4. (das ist ein Jahr nach unserer Gründungsversammlung vom 24.4.2010)
2.2 öffentliche Wanderung mit Picknick zu den Biotopen, die wir aus der Biotop – Kartierung erkunden (wenn es im Frühling warm wird)
2.3 Sommerfest im Juli im Hackenbach (beschließen und besprechen wir im Mai)
2.4 Kaffee auf Schloß Kronburg: mit Familie Vequel Westernach besprechen
2.5 ins Gespräch gebracht: politischer Aschermittwoch mit Musik, und Vertretern Bund Naturschutz beim Schweighart nächstes Jahr

4. Fördergelder für die Entwicklung des ländlichen Raumes nach dem Leader-Plus Programm.
Wir werden so vorgehen:
4.1. Erkunden bei Unterallgäu aktiv , welche Kriterien gelten, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie wir am besten vorgehen
4.2. Anregen im Illerwinkel (alle 3 Gemeinden), an diesem Förderprogramm teilzunehmen, dazu die Heimat – Vereine und Waldjugend Legau, und diverse anderen Vereine, Rapunzel und Biohöfe,….
Dazu Brief an alle Bürgermeister, an Heimatdienstvereine, an Museum, an Rapunzel zu einem Treffen oder um überhaupt Interesse auszuloten.
4.3. wir können dann die Gemeinden unterstützen oder ein Teil dieses Projekt werden.

5. Sonstiges
Unsere Treffen im Brauereigasthof Schweighart werden wir beibehalten. Sie sollen ein öffentlicher Bestandteil des Kronburger Gemeindelebens werden.
Wir wollen uns allerdings in Zukunft am ersten Donnerstag des Monats treffen, da am Sonntag in der Gaststätte viel Betrieb ist (muss noch mit Schweighart abgeklärt werden).

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